Der Tag war voll: Job, Familie, To-do-Listen. Abends sitzt du endlich auf dem Sofa – und willst etwas tun, das dich runterbringt.
Stricken kann genau das sein: Deine Hände sind beschäftigt, der Kopf wird ruhiger, und am Ende entsteht etwas Schönes.
Damit Stricken wirklich entspannt und gleichmäßig wird, sind zwei Dinge entscheidend:
wie du die Nadeln hältst und wie der Faden durch deine Hand geführt wird.
In diesem Beitrag zeige ich dir beides Schritt für Schritt – ideal für Anfängerinnen.
Im folgenden Video siehst du meine Hände in Aktion:
wie ich den Faden führe, die Maschen an der Nadel abstricke und die Spannung halte.
Warum Handhaltung & Fadenspannung so wichtig sind
Wenn Hände oder Schultern schnell müde werden oder die Maschen ungleichmäßig aussehen, liegt das fast immer an zu viel Spannung oder einer verkrampften Haltung.
Mit einer guten Handhaltung:
- werden deine Maschen gleichmäßiger
- strickst du entspannter
- findest du schneller einen ruhigen Rhythmus
Typische Anfängerfehler (kurz & ehrlich)
- Verkrampfen: bewusst lockerer greifen, ggf. größere Nadel
- Ständig wechseln: eine Fadenhaltung wählen und dabeibleiben
- Zu fester Anschlag: ggf. mit zwei Nadeln anschlagen
Dein nächster Schritt
- Setz dich bewusst hin
- nimm dir 5 Minuten nur für Fadenführung & Handhaltung
- dann erst am Projekt weiterstricken
So entsteht mit der Zeit Sicherheit – und gleichmäßige Maschen.
